Aktuelles

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Die Mehrkampfmeisterschaften im Kreis Oberfranken Ost nutzten Mona Erlwein, Alenka Hussong, Lilly Brück und Cosmo v. Lange teils zu erheblichen Leistungsverbesserungen. Nach intensivem Training klappt der Hochsprung jetzt. 

Allen voran Alenka Hussong, W12, die sich im 4-Kampf mit einem beherztem Hochsprung auf die neue pB von 1,40 m - einer Steigerung um 15 cm -, um 70 Punkte auf 1779 Punkte katapultierte. Lilly Brück, W13 übersprang in ihrem ersten Hochsprungwettkampf sofort 1,35 m und dürfte damit ihre Skepsis der Disziplin gegenüber aufgeben. MHP20170722 4erGruppeona Erlwein, W12 schaffte mit 1,20 ebenfalls eine neue pB. Im 75m-Sprint gelang Hussong trotz Gegenwind eine Verbesserung um 2 Hundertstel auf 10,72 sec, Brück lag hauchdünn mit 10,74 sec dahinter. Erlwein steigerte sich im Wurf mit dem 200g Ball auf 25 m.

Der Weitsprung war dann für alle Beteiligten eine Herausforderung.

Das Absprungbrett war 2,50 m von der Sprunggrube entfernt und irritierte ausgerechnet die beste Springerin Lilly Brück, die dreimal durchlief und dadurch nur einen "gültigen Schritt mit 3,15 m" in den Mehrkampf einbrachte. Mona Erlwein, die mit 3,79 m eine neue pB aufstellte, konnte sich jedoch gut auf die Situation einstellen. Cosmo von Lange, M10 kam nahe an seine Bestleistungen heran. Er zeigte bei sehr starker Konkurrenz mit insgesamt 856 Punkten und Rang 5 in der Gesamtwertung sehr ausgeglichene Leistungen. Gesamtergebnis: W13 3. Brück 1555 P; W12 2. Hussong 1779 P; 3. Erlwein 1482 P

Ergebnis

 

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Silber und Bronze für Wirth
Bei den BLV-Meisterschaften in Regensburg waren beide Athletinnen gefordert. Hochspringerin Annika Kraus, W15 nahm erstmals an Landesmeisterschaften teil, Juniorin Babinja Wirth wollte nach zwei äußerst anstrengen nationalen Hindernisläufen noch mitnehmen was geht.
Die Meisterschaft auf anspruchsvollem Niveau steigerte die Aufregung und Anspannung bei Annika Kraus, W15 merklich. Sie hatte sich mit einer Saisonbestleistung von 1,49m für die Landesmeisterschaften im Unistadion qualifiziert. Kraus kostete die vorhandenen Sprungmöglichkeiten aus, übersprang die Einstiegshöhe von 1,40m und die nachfolgenden 1,45m jeweils im dritten Versuch und bestätigte damit ihr Sprungpotential. Leider scheiterte sie denkbar knapp an einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,50m. Für Annika war es ein sehr schöner Abschluss der Saison 2017, in der sie wichtige Erfahrungen für nachfolgende Bayerische Meisterschaften sammeln konnte.
Wirth steckten die schweren Rennen in den Knochen - Fotofinish über 1500m Babinja hatte ihren Saisonhöhepunkt bereits mit einem äußerst erfolgreichem Abschneiden auf den Deutschen Meisterschaften in Erfurt vor einer Woche. Sie nutze die Meisterschaft in Regensburg für einen Start über die 800m und 1500m. Beide Rennen waren von Taktik geprägt. Im Schlussspurt “ersprintete” Babinja am Samstag über die 800m in 2:19,64 min Bronze. Am Sonntag stellte sie sich über die 1500m das zweite Mal der Konkurrenz. Hier musste das Fotofinish über die ersten beiden Platzierung entscheiden. Babinja verfehlte hier Platz 1 um 12 Hundertstel Sekunden. Mit einer Zeit von 4:41,27 min belegte sie einen sehr guten zweiten Platz. In beiden Rennen fehlte der Hindernisspezialistin die Spritzigkeit, sie blieb deutlich unter ihren Bestleistungen. Die nationalen Meisterschaftsrennen haben ihre Spuren hinterlassen. Ergebnis Regensburg

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Babinja Wirth war zum Saisonhöhepunkt bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt in Hochform. Sie verbesserte ihre pB nochmals um 1,5 sec auf 10:42,95 min über 3000m Hindernis. Damit erzielte sie mit Rang 9 ihr bislang bestes Ergebnis in der Frauenwertung.

Erfurt war nach Nürnberg und Kassel die dritte Teilnahme bei nationalen Meisterschaften in der Frauenkonkurrenz. In Nürnberg (2015) qualifizierte sie sich noch ganz knapp für eine Teilnahme und wurde Letzte und von der alles überragenden Gesa Felicitas Krause überrundet. In Kassel (2016) war bereits eine Zeit unter 11 Minuten das Ziel, was sie auch schaffte. In diesem Jahr strebte sie in Erfurt - zwischenzeitlich ausgestattet mit viel Rennerfahrung - bereits eine Platzierung unter den Top Ten an. Im Vorfeld der Meisterschaft musste in die Trainingsplanung noch ein Triathlon eingebunden werden, um den Anforderungen im Studium gerecht zu werden. Sie absolvierte den Kurztriathlon in Leutershausen und gewann die Frauenwertung.

Schwierige Rennsituation für Babinja
Mit 17 Teilnehmerinnen ging das Feld an den Start. Die Favoritinnen und späteren Gewinnerinnen Krause und Sussmann setzten sich sofort vom Start weg ab. Dahinter ein geschlossenes Feld mit Wirth an guter Position im vorderen Drittel. Nach zwei Runden enteilte davon eine weitere Gruppe, der sich Wirth wegen zu hohen Tempos jedoch nicht anschließen konnte. Das verbliebene Feld war aber zu langsam, so dass Wirth sich dazu entschloss alleine zwischen den Gruppen ihre Runden zu ziehen.
Bange Augenblicke für die Familie
Die mitgereiste Familie hatte größte Befürchtungen, dass sie am Ende vom Verfolgerfeld geschluckt werden könnte. Das Alleinlaufen hat zwar den Vorteil, dass man die Hindernisse perfekt anlaufen kann, der Überraschungseffekt des herannahenden Verfolgerfeldes ist aber nicht zu unterschätzen.

Wirth kontert Angriff zu Beginn der letzten Runde
In der vorletzten Runde passierte es dann. Zwei Verfolgerinnen forcierten und überholten Wirth. Jetzt zahlte sich die Rennerfahrung und das gute Einteilen der Kräfte aus. Wirth hatte noch genug Reserven und konterte erfolgreich. Mit 1:21 min auf der letzten Runde, stellte sie sogar eine neue Rundenbestzeit auf.
Der Abstand zu Rang 8, einer 10:38er Zeit betrug 4 Sekunden, derzeit noch nicht machbar. In diesem Rennen wurde sie nicht von Krause überrundet, dafür läuft Wirth mittlerweile zu schnell.

3000m Hi Ergebnis
Leutershausen Triathlon